Bundesverdienstkreuz für Dr. Enderlein

Dr. h.c. Enderlein und Ministerpräsident Platzeck Dem ersten brandenburgischen Wissenschafts- und Kulturminister, Dr. h.c. Hinrich Enderlein, Mitglied des Kuratoriums der Friedrich-Naumann-Stiftung, ist am 5. Oktober 2006 durch Ministerpräsident Platzeck das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht worden. Bundespräsident Köhler hatte ihm auf Vorschlag des Ministerpräsidenten den Orden für sein politisches Lebenswerk verliehen. Platzeck sagte, Enderlein sei „ein Mann der ersten Stunde“ gewesen, der „sich einen Namen gemacht“ und prägende Strukturen hinterlassen habe. In der Ordensbegründung werden besonders seine Verdienste um den Aufbau des neuen Hochschulsystems in Brandenburg und um die Musikkultur hervorgehoben.
Enderlein stand dem Ministerium von 1990 bis 1994 vor. Unter seiner Regie wurde ein neues Hochschulsystem geschaffen, Universitäten und Fachhochschulen wurden gegründet. Großen Anteil hat er am Aufbau einer aktiven Musikschulstruktur in Brandenburg. Nach seinem Ausscheiden aus der Landesregierung wurde er zum Vorsitzenden des Landesverbandes der Musikschulen gewählt. 
Heinz Lanfermann, Rolf Berndt Dem Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung gehört er seit 1999 an und wirkt an der Stiftungsarbeit auch als Referent regelmäßig mit, vorzugsweise zu den Themenbereichen Hochschul- und Wissenschaftspolitik sowie Kunst und Kultur.
Enderlein war von 1991 bis 1995 stellvertretender und von 1995 bis 1999 Landesvorsitzender der FDP. Von 1973 bis 1988 begleitete er die Arbeit des Südwestfunks als Rundfunkrat, später war er Mitglied des Hörfunkrats des DeutschlandRadios, von 1994 bis 2006 dessen Vorsitzender.





