Bericht zur wirtschaftlichen Freiheit in Mexiko vorgelegt

Die Vorstellung des Berichts...
Gemeinsam mit den Stiftungspartnern Mexico Business Forum und Caminos de la Libertad gibt das Stiftungsprojekt in Mexiko den ‚Reporte de Libertad Económica para México 2011’ heraus. Dem Bericht liegen die Daten des vom kanadischen Fraser-Institute erstellten Economic Freedom of the World Report 2011 zugrunde. Vorgestellt haben den Bericht dieser Tage Roberto Salinas, Vorsitzender des Mexico Business Forum und Luis Foncerrada, Leiter des Centro de Estudios Económicos del Sector Privado (Zentrum für ökonomische Studien des Privatsektors). Beide sind, zusammen mit dem herausragenden liberalen Journalisten und Vorsitzenden von Caminos de la Libertad, Sergio Sarmiento, der die Vorstellung moderierte, Co-Autoren des Berichts.

...wurde gut besucht.
An der Veranstaltung haben Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und des Diplomatischen Corps teilgenommen. Auch waren die wichtigsten Medien des Landes, die Zeitungen Reforma, El Economista, El Universal, La Jornada sowie die TV-Sender TV Azteca, Canal 28 und CNN vertreten, die Veranstaltung fand damit ein breites Medienecho.
Wirtschaftliche Freiheit in Mexiko: Fortschritt und Rückgang
Der Bericht analysiert die nationalen Daten Mexikos und die Gründe für den (mediokren) Rang des Landes im weltweiten Vergleich. Während Mexiko 2010 mit 6.87 (von maximal 10 Punkten) noch Platz 68 des internationalen Rankings (von 141 Ländern) besetzte, rutschte das Land 2011 mit nur noch 6.74 Punkten auf Platz 75 ab.
Der Bericht stützt sich auf 42 Indikatoren und bescheinigt Mexiko auch Fortschritte. Dank der Öffnung des Marktes für ausländische Direktinvestitionen weist das Land stabile Noten im internationalen Handel auf. Als frei und solide gilt der Finanzsektor mit einer adäquaten Regulierung des Kreditmarktes und einem wettbewerblich strukturierten Bankensektor. Auch die Stabilität des mexikanischen Peso wird positiv bewertet.
Wenn Mexiko dennoch nur mäßig abschneidet, dann wegen der Unfähigkeit seiner politischen Klasse, überfällige Strukturreformen vor allem des Steuersystems, der überregulierten Arbeitsmärkte und des in den Händen des Staates verkümmernden Energiesektors zustandezubringen. Ebenso dringlich wären die Reform von Polizei und Justiz sowie eines politischen Systems, das die Wiederwahl von Mandatsträgern im selben Amt nicht kennt und deshalb über keine professionelle politische Klasse verfügt, die reformfähig wäre.





