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Ausstellung „strahlendeORTE“

20. Jahrestag Tschernobylunglück

25. April 2006 bis 5. Juni 2006 in der Friedrich-Naumann-Stiftung

… zwanzig Jahre ist es her!

Damals, im Frühling 1986, haben die Kinder auf der Straße gemalt. Im Oktober 2005, 20 Jahre danach, hielten sich junge deutsche, russische und weißrussische Künstler in der gefährlichen Sperrzone rund um Tschernobyl auf, um ihre ganz eigene Zeichen der Erinnerung und Hoffnung zu setzen - um zu malen und zu fotografieren. Hinterlassenschaften einer verschwundenen Zivilisation – der Plattenbau-Enklave Pripjat, einer heutigen „Geisterstadt“. Mehr als ein Ort. Ein strahlender ORT!
"Strahlende ORTE" ist das Porträt der Menschen. Menschen, die es nicht mehr gibt. In einer Geisterstadt, die nicht mehr bewohnt ist. Seit 20 Jahren. Auf einem Balkon hängt ein Handtuch – wie gerade hingehängt. Aber es hängt dort schon 20 Jahre lang… Man kann Intensität dieser Bilder kaum beschreiben. Zeitgenössische Ikonen aus der Hand junger Künstler, die diesem heute noch verstrahlten Ort ihre ganz eigene Nachdenklichkeit und strahlende Lebendigkeit entgegensetzen. Ein Requiem besonderen Art!


Bilder der Ausstellung
http://www.1986-2006.com

Dauer der Ausstellung:
26. April bis 5. Juni 2006

Öffnungszeiten:
Werktage 17.00 bis 19.00 Uhr
Wochenende 10.00 bis 18.00 Uhr

Eintritt: frei

Ausstellungsort:
Friedrich-Naumann-Stiftung
Truman-Haus
Atrium im Neubau
Karl-Marx-Straße 2
14482 Potsdam-Babelsberg
S-Bahn Griebnitzsee

Einladung
letzte Änderung: 12.09.2008


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