Auslandsmitarbeiterkonferenz mit Niebel und Westerwelle

Konzentrierte Arbeit: Die AMK in Berlin und Potsdam
Über 30 entsandte Auslandsmitarbeiter der Stiftung für die Freiheit sind mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Inland, Gremienmitgliedern und Vertretern aus Politik und Gesellschaft in Berlin und Potsdam zusammengekommen. Prominente Gäste waren unter anderem die Bundesminister Niebel und Westerwelle.
Die Auslandsmitarbeiterkonferenzen (AMK) der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit sind nicht schon deshalb etwas Besonderes, weil sie bisher selten, etwa alle drei bis fünf Jahre stattfanden. Ihre Bedeutung liegt im Selbstverständnis der Stiftung, die sowohl auf die Freiheit und Verantwortung des einzelnen Mitarbeiters baut, als auch auf Teamwork und Synergien setzt. In diesem Sinne bilden die Auslandsmitarbeiterkonferenzen keine schlichten Verlautbarungsforen für Beschlüsse von oben. Sie sind Bestandteil im Entscheidungsprozess der Stiftung. Und das umso mehr, wenn es - wie aktuell - um wichtige Weichenstellungen für die Zukunft geht. Eines der Ziele der AMK lautete dann auch: „Elemente für eine Anpassung der Auslandsstrategie sind identifiziert und bewertet.“
Mitarbeiter aus den Inlandsbereichen einbezogen

Austausch mit Kollegen...
Ein weiteres Ziel der AMK galt der Erweiterung und Vertiefung der Kooperation mit den anderen Arbeitseinheiten der Stiftung. Erarbeitet wurde dieses Ziel u. a. ganz praktisch, nämlich im Zusammenhang mit der genannten Anpassung der Auslandsstrategie. Dazu wurden ganz explizit Mitarbeiter aus den Inlandsbereichen einbezogen. Eineinhalb Tage lang waren sie aktiver Teil der AMK und wirkten im Plenum und in vier Arbeitsgruppen mit, in denen Antworten auf die zukünftigen Herausforderungen der Auslandsarbeit gesucht und gefunden wurden.

...aus dem In- und Ausland.
Neben der Kooperation über die Bereiche hinweg gab es weitere Innovationen bei dieser AMK. Höchst interessante Ergebnisse brachte der Einsatz der Methode „Open Space“, die sicher stellte, dass auch Themen und Probleme ermittelt, behandelt, dokumentiert und weiter verfolgt wurden, die ursprünglich nicht auf dem Programm standen. Ebenfalls höchst ertragreich verlief das sogenannte „World Café“ zu dem Thema „Good practice in der Projektarbeit“, bei dem an sechs unterschiedlichen Thementischen systematisch Projekterfahrungen gesammelt wurden, um sie in ein stiftungsinternes Wissensmanagement einzubringen. Um es allerdings nicht beim einmaligen Austausch zu belassen, wurden ferner Schritte zum weiteren Procedere im Wissensmanagement der Stiftung vereinbart: „Der Erfahrungsaustausch von Good Practices ist institutionalisiert“, hieß dementsprechend das Ziel der AMK.
Auch zu weiteren Sachthemen von Begabtenförderung bis Wirkungskontrolle wurden Informationen ausgetauscht und Vereinbarungen getroffen, die ebenfalls den Charakter der AMK als Instrument im Entscheidungsfindungsprozess der Stiftung verdeutlichten.
Blicke hinein in den (tages)politischen (Koalitions)Alltag

Der Stiftungsvorstand um Wolfgang Gerhardt bei der AMK
Zurückhaltend im Detail, klar im Grundsatz definierten Wolfgang Gerhardt MdB als Vorsitzender des Vorstands und Rolf Berndt als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied den Rahmen für die Stiftungsarbeit. Wesentliche Elemente darin seien das liberale Ordnungsmodell, die Menschenrechte, der Schutz der Umwelt. Notwendig für eine zukünftige Auslandsstrategie sei ferner u.a. die Einbeziehung der Schwellenländer. Die vom Vorstand neu bestimmten Themenschwerpunkte kämen der – in der neuen Inlandsstrategie schon angelegten – zunehmenden Verzahnung von Inlands- und Auslandsarbeit dazu bereits entgegen.





