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Auf dem Prüfstand: Der Libanoneinsatz

Es ist politisch die bislang heikelste Mission der Bundeswehr. Können deutsche Soldaten tatsächlich neutral im Sinne der UNIFIL-Mission der Vereinten Nationen sein, wenn das Existenzrechts Israels betroffen ist? Und was kann der eingesetzte Marineverband tatsächlich zur Erfüllung des UNIFIL-Auftrages von 1978 beitragen, was die Gefährdung deutscher Soldaten rechtfertigt?

Im Nahen Osten entscheiden politische Symbole und militärische Stärke. Welche Rolle kann hier die EU einnehmen? Kann sie die Lücke füllen, welche die USA durch ihre erlittene militärische und moralische Schwächung im Irakkrieg hinterlassen haben? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit der Europäische Vorschlag einer Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen Osten gehört werden kann? Gibt es überhaupt schon so etwas wie eine gemeinsame Strategie der EU für den Nahen Osten, die über Deklarationen und Absichtserklärungen hinausginge? Und welche Bedingungen muss eine solche Strategie vor dem Hintergrund des internationalen Terrorismus erfüllen?

Markus Löning MdB
Markus Löning MdB
Dazu diskutieren am 2. April in Hamburg Prof. Dr. Udo Steinbach, Direktor des GIGA Instituts für Nahost-Studien und Markus Löning MdB, Sprecher für Europapolitik, Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der EU des Bundestages.

Für diese Veranstaltung wird kein Teilnahmebeitrag erhoben.

Information und Anmeldung

*Foto: © 2003 Bundeswehr / Falk Plankenhorn
letzte Änderung: 12.09.2008


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