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Armutsbekämpfung durch Freihandel

Abgeordnete aus Honduras, Nicaragua und Cista Rica
Abgeordnete aus Honduras, Nicaragua und Cista Rica
Bei einer Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GtZ) in Honduras diskutierten 15 liberale Parlamentarier aus Zentralamerika mit Experten und Vertretern internationaler Organisationen Chancen und Möglichkeiten des Freihandels nach Ratifizierung des Cafta-Abkommens.

Eduardo Enrique Reina, Vize-Außenminister von Honduras
Eduardo Enrique Reina, Vize-Außenminister von Honduras
Der internationale Workshop war als Dialogveranstaltung für liberale Parlamentarier Zentralamerikas, deren Assistenten und Unternehmer aus der Region konzipiert und behandelte in erster Linie die legislativ relevanten Umsetzungsfragen von regionalen Wirtschaftsabkommen: Verbindung von Freihandel und Armutsbekämpfung, Freihandelverträge mit der EU zur Diversifizierung der Handelsbeziehungen, Wettbewerbsrecht und -politik, internationale Handelskonflikte, KMU-Einbeziehung in die Handelspolitik.

Dr. S. Heieck, GTZ, Elisabeth Flores, Vizepräsidentin des Parlaments, A. Resch, dt. Botschafter und E. Reyna, Vize-Aussenminister (v.l.)
Dr. S. Heieck, GTZ, Elisabeth Flores, Vizepräsidentin des Parlaments, A. Resch, dt. Botschafter und E. Reyna, Vize-Aussenminister (v.l.)
Etwa 60 Teilnehmer, davon etwa die Hälfte von der Stiftung ausgewählte liberale Parlamentarier und Assistenten aus Nicaragua, Costa Rica, Guatemala und Honduras, engagierten sich in den jeweiligen Diskussionsrunden und Arbeitsgruppen, die von den eingeladenen Experten moderiert wurden. Als Experten waren u.a. Vertreter von CEPAL, UNCTAD, EU, der zentralamerikanischen Entwicklungsbank, UNDP und anderen internationalen Organisationen präsent.

Die Veranstaltung diente auch zur Vertiefung der Zusammenarbeit mit der neuen liberalen Regierung in Honduras, den liberalen Parlamentariern in Zentralamerika und den privaten Akteuren im handelspolitischen Bereich. Auf honduranischer Seite waren neben den teilnehmenden Abgeordneten und Assistenten drei Minister und zwei Staatssekretäre, sowie die Vizepräsidentin des Parlamentes, die den Eröffnungsvortrag hielt, an der Konferenz beteiligt.

Nach dem Regierungswechsel in Honduras sind heute eine Reihe ehemaliger Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung wichtige politischer Akteure in Exekutive und Legislative. Mit der Veranstaltung konnten die komparativen Vorteile der Arbeit der Stiftung und der GtZ exemplarisch genutzt und die Sichtbarkeit der deutschen EZ erhöht werden. Von Seiten der liberalen Parlamentarier wurde vorgeschlagen, in den übrigen Projektländern in Zentralamerika weitere Workshops zur Aus- und Fortbildung liberaler Entscheidungsträger in Regierung und Parlament durchzuführen.
letzte Änderung: 12.09.2008


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