Argentinien: Mythenkult und Markenbildung

Argentinien zwischen Pracht... In Argentinien fanden zum ersten Mal in der Geschichte des Landes überhaupt offene und obligatorische Vorwahlen statt, also Wahlen, die über die Kandidaten der einzelnen Parteien entscheiden sollten.

...und Armut. Da allerdings in keiner Partei oder Wahlallianz mehr als ein Kandidat zur Wahl antrat, wurden die Vorwahlen zu einer Art Meinungsumfrage, in der die Wähler angaben, wen sie am 23. Oktober wahrscheinlich als nächsten Präsidenten wählen würden. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Die Mehrheit der abgegebenen, positiven Stimmen entfiel auf Cristina Fernandez de Kirchner (50,24%).
Wie aus den Präsidentschaftswahlen in Argentinien Parlamentswahlen wurden und warum die Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner weiter im Amt bleiben wird - das erklärt unser Hintergrundpapier "Mythenkult und Markenbildung: Argentinien vor den Wahlen" von Bettina Solinger.
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