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Altstipendiat neuer Forschungsbereichsleiter am ZEW

Dr. Andreas Löschel (35), Altstipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, ist zum 1. August 2007 zum Leiter des Forschungsbereichs "Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement" am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW), Mannheim, berufen worden.

Löschel studierte als Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung Volkswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und an der University of California, Los Angeles. Während eines integrierten Auslandsstudiums an der Wayne State University in Detroit, USA erwarb er 1995 einen Master of Arts in Economics. Nach Abschluss des Studiums als Diplom-Volkswirt war er Promotionsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Graduiertenkolleg "Umwelt- und Ressourcenökonomik" der Universitäten Heidelberg und Mannheim. Er promovierte 2003 an der Universität Mannheim über "Economic Impacts of Climate Change Policy". Für seine Leistungen in der Diplomprüfung erhielt er 1998 den Ehrenpreis des Wiso-Fakultätsbundes Nürnberg. Seine Diplomarbeit zur Zukunft der Alterssicherung wurde mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet, seine Dissertation mit dem Preis der Karin-Islinger-Stiftung an der Universität Mannheim.

Löschel war bereits von 1999 bis 2005 Wissenschaftler des Forschungsbereichs und ist nun ans ZEW zurückgekehrt, nachdem der bisherige Leiter, Prof. Dr. Christoph Böhringer, einen Ruf an die Universität Oldenburg auf eine Professur für Volkswirtschaftslehre angenommen hatte. Löschels Forschungsschwerpunkte liegen in der empirischen Analyse wirtschaftspolitischer Fragestellungen im Bereich der Umweltökonomik, insbesondere der Energie- und Klimapolitik. Der ZEW-Forschungsbereich "Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement", dessen Leitung Löschel nun übernommen hat, beschäftigt derzeit 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Insgesamt warb der Forschungsbereich bisher Drittmittel in Höhe von knapp 13 Millionen Euro ein. Der Anteil der EU-Mittel am gesamten Drittmittelaufkommen des Forschungsbereichs liegt bei mehr als 65 Prozent.

Seit Ende 1999 war er - zuletzt als Senior Researcher - im ZEW-Forschungsbereich "Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement" tätig. Zwischen 2005 und 2007 arbeitete er als Scientific Officer für die Europäische Kommission am Institute for Prospective Technological Studies (IPTS) in Sevilla, Spanien. Er war Gastprofessor an der Universidad Pablo de Olavide, Sevilla (2006-2007) sowie Gastwissenschaftler am Massachusetts Institute of Technology (MIT) (2003) und - mit einem Stipendium der Fritz Thyssen Stiftung - an der Stanford University (2005). Löschel ist seit 2006 Mitglied im Ausschuss für Umwelt- und Ressourcenökonomie des Vereins für Socialpolitik und war Gutachter für den 4. Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) in der Arbeitsgruppe II (Auswirkungen, Anpassungsstrategien, Verwundbarkeiten) und der Arbeitsgruppe III (Verminderung des Klimawandels).

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letzte Änderung: 12.09.2008


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