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Nach der Bundestagswahl 1961 galt von Kühlmann-Stumm als ministrabel, das angebotene Ministerium lehnte er jedoch ab. Stattdessen folgte er 1963 Mende an der Spitze der FDP-Fraktion und war damit bei Bildung der Großen Koalition 1966 Oppositionsführer.
Die moralgetränkte öffentliche Debatte um Bundespräsident Wulff hat gleich mehrere Autoren veranlasst, sich mit der Debattenkultur in Deutschland zu befassen. surF stellt die Beiträge von Malte Lehming, Richard Wagner und Harald Martenstein vor.
Anfang 1912 gelang es den Liberalen, mit vereinten Kräften die sozialdemokratische Hochburg München zu stürmen. Mit dem Pädagogen Georg Kerschensteiner verfügte man über einen renommierten Kandidaten, der die Stichwahl knapp für sich entscheiden konnte.
Seit 1969 Mitglied der FDP engagierte sich Ignatz Bubis in der Frankfurter jüdischen Gemeinde, wurde dann aber wegen seiner Beteiligung an der Umgestaltung des Frankfurter Westends stark von linken Kräften angefeindet und sogar Gegenstand eines Theaterstücks.
Der Diplom-Volkswirt und Publizist Roland Baader ist gestorben. Einige liberale Blogs würdigen Baader, Autor mehrerer Bücher und zahlreicher Fachartikel zum Klassischen Liberalismus. Er war Student bei Friedrich August von Hayek und Mitglied der Mont Pelerin Society.
Rolf W. Puster, Dorothea Siems und David Johnson sind im Rennen um den Titel "Autor der Freiheit" im Januar 2012. Zwei der Beiträge befassen sich mit der Rolle des Liberalismus in Deutschland, einer mit der Rolle Großbritanniens und Deutschlands in Europa.
In der Frühzeit der Berliner FDP ragten vor allem zwei Frauen heraus, neben Marie-Elisabeth Lüders wurde die liberale Stadtpolitik damals von Ella Barowsky geprägt. Bis ins hohe Alter engagierte sich Ella Barowsky für den christlich-jüdischen Dialog.
"Statt Betroffenheitslyrik brauchen wir mehr Verstand" - mit dieser Forderung hat Cora Stephan die Abstimmung zum "Autor der Freiheit" im Dezember gewonnen. Sie setzte sich mit 60 Prozent der Stimmen gegen Josef Joffe und Nathalie Rothschild durch.
Der Braunschweiger Heinrich Rönneburg steht für eine Berufsgruppe, die im frühen 20. Jahrhundert eine herausragende Rolle im Liberalismus spielte: die Lehrer. Entscheidend politisiert durch die Novemberrevolution, schloss sich Rönneburg der DDP an.
Passend zum 150. Geburtstag ihres Stiftungspatrons im März 2010 konnte die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit die Korrespondenz Friedrich Naumanns mit dem liberalen Ökonomen Gerhart von Schulze-Gaevernitz (1864-1943) erwerben.