4. Berliner Rede zur Freiheit mit Prof. Paul Nolte

Gerhardt und Nolte...
Liberale dagegen "fühlen sich höchstens gelegentlich etwas unbehaglich, weil sie in der Betonung des sozialen Zusammenhalts einen Angriff auf die Freiheit des Individuums vermuten könnten, oder in den Aktivitäten der Bürgergesellschaft, etwa im ehrenamtlichen Engagement, eine gefährliche Ablenkung von marktförmigem Handeln befürchten."

...am Pariser Platz.
"Unser Reden über Freiheit", so schloss Nolte, "muss den Anschluss an die gesellschaftlichen Lebenswelten, an die Milieus und Erfahrungen der Menschen suchen und überprüfen, wo dieser Zusammenhang verloren gegangen ist." Freiheit in der Bürgergesellschaft, das wäre eine Variante der positiven, der partizipatorischen Freiheit, die aber nicht erst in der Mitwirkung an den formalen Institutionen der Demokratie ansetzt, sondern mit jedem sozialen Handeln in der Familie, in der Nachbarschaft, in der Gemeinde beginnt.
In diesem Kontext habe Politik eine klare Rolle: "Sie darf die Freiheit nicht auf einem Denkmalssockel monumentalisieren, sondern muss sie als Leitfaden der Alltagspraxis erkennbar werden lassen."
Boris Eichler
Fotos: Tina Merkau
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Die Rede Noltes sowie die Begrüßung durch Wolfgang Gerhardt MdB, Vorsitzender des Vorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, sowie das Grußwort von Katrin Burkhardt, Leiterin der Allianz SE Repräsentanz Berlin liegen nun gedruckt und als Video vor.
Die Broschüre können Sie hier herunterladen (PDF) oder hier in der gedruckten Fassung bestellen.
Die 4. Berliner Rede zur
Freiheit am Brandenburger Tor finden Sie auch als Video - bei YouTube oder auf der Folgeseite...
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