21.07.2010: Necla Kelek erhält den Freiheitspreis 2010 der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Die Laudatio hält Alice Schwarzer
Die Sozialwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Dr. Necla Kelek erhält den Freiheitspreis 2010 der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Das hat die Jury bei einer Sitzung in Berlin entschieden. Die Stiftung ehrt mit Necla Kelek eine Frau, die in der Integrationsdebatte mit hohem persönlichem Einsatz und nicht ohne Risiko für mehr Offenheit und Ehrlichkeit eintritt.„Necla Kelek ist der lebendige Beweis dafür, dass der Islam und der freiheitlich-demokratische Wertekanon keine Gegensätze sind“, erklärten der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Dr. Wolfgang Gerhardt MdB, der Vorsitzende des Kuratoriums, Prof. Dr. Jürgen Morlok, und die Vorsitzende der Jury, Dr. Karen Horn. „In der Integrationsdebatte, in der es immer auch um Grundsätzliches geht, hat Frau Kelek stets klar Position für den Wert der Freiheit bezogen. Ihr Beispiel zeigt, wie gut Muslimen die Integration in die europäische Wertegemeinschaft gelingen kann. Sie ist eine zeitgenössische Vertreterin der Aufklärung.“
Mit dem Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, werden Persönlichkeiten gewürdigt, die Impulse für eine liberale Bürgergesellschaft gegeben haben und auf diese Weise zur Fortentwicklung freiheitlicher Ziele und Werte beitragen. 2006 ging der Preis an den früheren Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher, 2008 an den peruanischen Schriftsteller Mario Vargas Llosa.
Save the date: Der Freiheitspreis wird Necla Kelek am Samstag, dem 6. November 2010, um 11 Uhr in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Die Laudatio hält Alice Schwarzer. Eine Einladung dazu erfolgt rechtzeitig.
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