Leipzig: 20 Jahre Mauerfall mit Genscher
Das Jahr 2009 steht im Zeichen der Erinnerung. Zum 20. Mal jährt sich der Fall der Berliner Mauer, dem Sinnbild für die tiefe Spaltung unseres Kontinents und die Teilung der Welt.
Mit der friedlichen europäischen Freiheitsrevolution von 1989 ging der Ost-West-Konflikt definitiv zu Ende. Bei einem solchen Jahrestag stellen sich Rückfragen zum Ablauf der historischen Ereignisse: Was waren die Voraussetzungen, Rahmen- und Erfolgsbedingungen für den Veränderungsprozess in ganz Europa? Welche Sicherheitsstrategien und politischen Prinzipien führten schließlich zum Ziel? Könnte dieser Prozess, der maßgeblich mit dem Namen KSZE verbunden ist, gar beispielgebend sein für die Überwindung von Problemlagen in anderen Konfliktregionen?

Hans-Dietrich Genscher Auch heute befindet sich die Welt in einem tief greifenden Wandel und vor großen neuen Herausforderungen, die bewältigt werden müssen. Der langjährige Außenminister und Architekt der deutschen Einheit, Hans-Dietrich Genscher, nennt die entscheidenden Prinzipien für den einzuschlagenden Weg: ?Gesamteuropäische Verantwortungspolitik und globale Kooperation, nicht Rückfall in die nationalistischen Irrwege des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.?
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit lädt aus diesem Anlass unter dem Titel 20 Jahre Mauerfall - Gesamteuropäische Verantwortungspolitik und globale Kooperation nach Leipzig ein - der Stadt der friedlichen Montagsdemos vor 20 Jahren.
An der Gesprächsrunde am 13. August im Gewandhaus zu Leipzig nehmen teil:
Hans-Dietrich Genscher
Bundesminister a. D.
Uffe Ellemann-Jensen
Außenminister a. D., Hellerup
Adam Krzeminski
Publizist, Warschau
Istvan Szent-Ivanyi
MdEP, Budapest




